Hündin „Mafalda“

DSC04507Mafalda wurde in Spanien als Gebärmaschine missbraucht: sie lebte jahrelang in einem Käfig und diente neben vielen anderen Hündinnen dort als Lieferantin für Welpen, die anschließend an Tierhandlungen verkauft wurden.

 

Mafalda kam im Oktober 2015 zusammen mit drei Leidensgenossen nach Deutschland. Ihre Pflegestelle in Radolfzell verliebte sich schon nach kurzer Zeit in die fröhliche, kleine Hündin und behielt sie kurzerhand bei sich.

Mafalda lebte sich in Deutschland gut ein und wurde binnen kurzer Zeit eine sehr freundliche und vorwitzige kleine Hündin, die ihr Frauchen überallhin mit begleiten darf.

Ihr Frauchen schreibt uns am 27.02.16:

Hier einfach mal ein Update: Sie saust täglich 45 Minuten bei uns durch den Wald und hat ganz schön Muskeln angesetzt. Sie ist rasend schnell und wirft dabei alle Beinchen von sich. Das sieht manchmal schon lustig aus. Zu anderen Hunden nimmt sie Kontakt auf, ist sehr initiativ und spielt auch immer mehr. Allerdings nur, wenn die Hunde nicht deutlich größer sind als sie. Die Großen werden verbellt…

Inzwischen ist sie auch stubenrein, das hat leider ganz schön lange gedauert. Immer wieder eine Pfütze, meinen weißen Teppich habe ich schon weggeschmissen. Nun hat sie gemerkt, dass ich reagiere, wenn sie sich meldet und mit ihr rausgehe. Das funktioniert jetzt Gott sei Dank. Hat mich ganz schön Nerven gekostet.

Bei allem ist sie aber trotzdem ein richtiges Seelchen geblieben und sehr anschmiegsam. Aber durch die Rennen im Wald ist sie nun auch selbstbewusster geworden. Sie wird sich bestimmt noch weiter gut entwickeln.

   
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Mafalda bei ihre Ankunft in Deutschland
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Mafalda mit ihrer stolzen  Besitzerin